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Website-Angebote vergleichen: Woran Sie erkennen, ob ein Angebot ehrlich ist

• von NetCreators

Website-Angebote vergleichen: Woran Sie erkennen, ob ein Angebot ehrlich ist

Sie haben drei Angebote für eine neue Website eingeholt. Eines liegt bei 900 Euro, eines bei 3.500, eines bei 9.000. Alle versprechen „modernes, responsives Design" und „SEO-Optimierung". Welches ist das richtige?

Die Preisunterschiede sind selten Abzocke. Meist beschreiben die Angebote schlicht unterschiedliche Leistungen – nur steht das nicht drin. Dieser Beitrag hilft Ihnen, Angebote so zu lesen, dass Sie Gleiches mit Gleichem vergleichen.

Was in jedes Angebot gehört

Ein Angebot, das Sie vergleichen können, beantwortet mindestens diese Punkte:

  1. Umfang: Wie viele Seiten oder Seitentypen? Welche Funktionen – Kontaktformular, Blog, Mehrsprachigkeit, Buchung, Shop?
  2. Inhalte: Wer schreibt die Texte, wer liefert Bilder? „Inhalte einpflegen" ist etwas anderes als „Inhalte erstellen".
  3. Design: Individuell oder auf Basis eines Templates? Wie viele Korrekturschleifen sind enthalten?
  4. Technik und Bearbeitung: Welches System? Können Sie Inhalte selbst ändern, und ist eine Einschulung dabei?
  5. Hosting und Domain: Wer stellt sie bereit, was kostet das laufend – und auf wen sind sie registriert?
  6. Wartung: Sind Updates und Sicherheitspatches enthalten oder kosten sie extra? Was passiert, wenn die Seite ausfällt?
  7. SEO: Was genau ist gemeint? Seitentitel und Beschreibungen, saubere Struktur und Ladezeit sind Grundhandwerk. Bei einem Relaunch gehört eine Weiterleitungsplanung dazu.
  8. Rechtliches: Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Lösung – und für Shops und Buchungsstrecken an Verbraucher auch die Barrierefreiheit.
  9. Zeitplan und Abnahme: Bis wann, in welchen Schritten, und wie werden Änderungswünsche nach der Abnahme abgerechnet?

Fehlt ein Punkt, ist das kein Ausschlussgrund. Aber fragen Sie nach, bevor Sie unterschreiben – nicht danach.

Die Posten, die am häufigsten fehlen

Die Differenz zwischen dem günstigsten und dem teuersten Angebot steckt oft in Leistungen, die das günstige einfach nicht erwähnt:

  • Laufende Kosten. Hosting, Wartung, Lizenzen für Plugins oder Themes. Eine Website mit 900 Euro Einmalpreis und 60 Euro im Monat kostet nach drei Jahren mehr als eine mit 2.500 Euro und 15 Euro im Monat.
  • Texte. Viele Angebote setzen voraus, dass Sie alle Inhalte fertig liefern. Das ist für viele Unternehmen der aufwendigste Teil.
  • Weiterleitungen beim Relaunch. Ohne sie verliert eine bestehende Website einen Teil ihrer Google-Sichtbarkeit. Warum das so ist, steht in unserem Beitrag zum Website-Relaunch ohne Rankingverlust.
  • Datenschutz-Umsetzung. Ein Cookie-Banner, der tatsächlich blockiert, bis zugestimmt wurde, ist Arbeit – einer, der nur gut aussieht, nicht.
  • Ihre Rechte. Wem gehören Design, Quellcode und Zugänge, wenn Sie die Agentur wechseln?

Warnsignale

Bei diesen Formulierungen lohnt sich ein zweiter Blick:

  • „Garantiert Platz 1 bei Google." Das kann niemand seriös versprechen.
  • Mietmodelle ohne Ausstieg. „Ihre Website für 49 Euro im Monat" klingt günstig – bis Sie merken, dass die Laufzeit 36 Monate beträgt und Ihnen danach nichts gehört.
  • Hosting nur über die Agentur, ohne Exportmöglichkeit. Dann ist ein Wechsel später ein Neubau.
  • Ein Pauschalpreis ohne Leistungsbeschreibung. Ein Preis allein ist kein Angebot.
  • Keine Ansprechperson. Wenn unklar ist, wer Ihr Projekt betreut, wird es bei der ersten Frage nach dem Launch schwierig.

Fünf Fragen, die Sie jeder Agentur stellen sollten

  1. Was kostet die Website über drei Jahre, inklusive aller laufenden Kosten?
  2. Wem gehören Domain, Hosting-Zugang, Design und Quellcode?
  3. Was passiert, wenn ich nach der Abnahme etwas ändern möchte – und was kostet das?
  4. Wie gehen Sie bei meiner bestehenden Website vor, damit ich keine Google-Rankings verliere?
  5. Wer ist mein fester Ansprechpartner, und wie schnell reagieren Sie bei einem Ausfall?

Eine gute Agentur beantwortet diese Fragen gern und schnell. Wer ausweicht, gibt Ihnen damit ebenfalls eine Antwort.

Gesamtkosten vergleichen, nicht Einmalpreise

Der fairste Vergleich ist eine einfache Tabelle: Einmalpreis plus drei Jahre laufende Kosten, daneben die Leistungen, die tatsächlich enthalten sind. Erst dann sehen Sie, welches Angebot günstig ist und welches nur günstig aussieht.

Zur Orientierung: Unsere Websites beginnen bei 1.900 Euro für bis zu fünf Seiten, mit individueller Entwicklung, responsivem Design und SEO-Grundoptimierung. Was in welchem Paket enthalten ist, steht offen auf unserer Seite zum Website erstellen lassen in Wien.

Sie haben bereits Angebote vorliegen und sind unsicher? Schicken Sie uns die Eckdaten – wir sagen Ihnen offen, was fehlt, auch wenn Sie am Ende nicht mit uns arbeiten. Kostenloses Erstgespräch vereinbaren.

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